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Sprach-Treff MARGINALIA für Erwachsene und Jugendliche

MARGINALIA ist unser offener Treff zum Thema Sprache, den Konstanze Keller von LESEWEIS® leitet.

Unsere Teilnehmer*innen kommen aus Berufen, die sich mit Sprache befassen: Übersetzerinnen, Verleger, Menschen vom Theater, Juristen, Medizinerinnen, Erzieher, Lehrerinnen, Schüler und andere mehr. Der Treff ist offen, sodass alle Interessierten zum Mitdiskutieren oder einfach nur zum Zuhören jederzeit und ohne Voranmeldung hinzu kommen können.

Konstanze Keller von LESEWEIS®

Jeden Monat ist ein bestimmtes Thema vorgegeben, zu dem jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer sich vorbereitet, um mitsprechen zu können. MARGINALIA organisiert darüber hinaus Vorträge und Lesungen zum Thema.

MARGINALIA widmet sich im Wechsel ernsten und heiteren Themen der deutschen Sprache. Einmal im Monat, in der Regel jeden 2. Dienstag, von 18:00 – 19:30 in Raum 3 im 1. Stock. Alle Treffen sind offen für jedermann und jedefrau. Aktuelle Termine und Daten findest du hier. Komm vorbei, wenn unsere Sprache dich beschäftigt.

MARGINALIA ist Theme Pool & Netzwerk, Anlaufstelle & Unterhaltung zugleich

Immer wieder stoßen wir im Alltag und im Beruf auf Herausforderungen, die durch unsere Sprache entstehen: Dürfen wir von „Flüchtlingen“ sprechen – und warum ist das politisch eigentlich nicht korrekt? Müssen wir bei Texten für die Öffentlickeit „gendern“, das heißt auch immer alle Leserinnen und Leser ansprechen oder gar mir * oder großem I wie in LeserInnen, Leser*innen agieren, damit wir uns nicht auf dünnem Eis bewegen?

Was können wir tun, dass wir Erwachsene mit weniger Berührungsängsten an schriftliche Texte herangehen? Wer hilft uns bei Unsicherheiten in Rechtschreibung oder Kommasetzung? Was können wir tun, damit in unseren Schulen nicht immer mehr funktionale Analphabeten heranwachsen? Was sind die sprachlichen Herausforderungen unserer Jobs? An wen wenden wir uns, wenn es auf sprachlichem Terrain wirklich schwierig wird? Und was für Spaß haben wir andererseits mit bestimmten Phänomenen unserer Sprache?

All diesen Fragen und Themen, denen wir vermutlich nicht abschließen nachgehen können werden, widmen sich die Teilnehmenden unseres Sprachtreffs. MARGINALIA stellt keine Patentlösungen zur Verfügung, stellt jedoch wichtige Fragen. Jedes Mal verändert so ein Treffen, gewollt oder nicht gewollt, den eigenen Umgang mit Sprache. Denn wir werden aufmerksamer, behutsamer im eigenen Sprachgebrauch, und Lösungsideen begleiten uns fortan durch unseren Tag. Fast von selbst notieren wir danach sprachliche Besonderheiten, die uns im Alltag begegnen, werden auf Menschen aufmerksam, die sich insbesondere mit Sprache beschäftigen oder die mit Sprache kämpfen. Und wo wir Nöte oder Schieflagen erst einmal wahrnehmen, da entstehen nach und nach auch Ideen, diesen erfolgreich zu begegnen. 

 

 

Aktuell:

Zu unserem Foto- und Kunst-Projekt-Wettbewerb wurden viele spannende Werke eingereicht. Zu sehen ab Samstag, 30.3.2019 in unserem Café.

 

 

Unser nächstes reguläres Treffen:

 Vortrag mit Diskussion über den „Tanz in Fesseln“ beim Übersetzen. 

am Dienstag, 2. April 2019, von 18:00 bis 19:30:
 
Weltliteratur ist ohne Übersetzer*innen undenkbar.

TANZ IN FESSELN 

Vortrag mit Diskussion beim offenen Sprachtreff MARGINALIA in unserem Café.

Der monatliche offene Sprachtreff von LESEWEIS® widmet sich in unserer Sprachwoche im speziellen dem Kampf mit der Sprache beim Übersetzen.

Einen Einblick in Begeisterung und Frust bei der täglichen Suche nach dem „passenden“ Wort geben zwei Literatur-Übersetzerinnen und ein Dolmetscher:
ILKA SCHLÜCHTERMANN, JULIANE GRÄBENER- MÜLLER und HANS MIKASA (letzterer, falls er terminlich nicht kurzfristig abgerufen wird, was Dolmetschern nicht selten passiert)
Wie beim Übersetzen/Dolmetschen die Balance zwischen der Ausgangssprache und der Zielsprache gelingt – über diesen „Tanz in Fesseln“ möchten wir mit euch diskutieren.

 

 

Nicht vergessen: Spannender Vortrag

Vortrag mit Tim-Thilo Fellmer: Die späte Liebe zum geschriebenen Wort

am 1.4.2019 um 19:30 Uhr