Neue Serie: Räume, Mensch

Neue Serie: Räume, Menschen & Begegnungen

Mitglied des Leitungs-Trios: René

Sagen wir es so: Das Familienzentrum 👑 🏡 ist ebenso sein Baby als das von Katharina.
Das Ehepaar 👩‍❤️‍👨 Richter vertritt die gleichen Werte, zieht am gleichen Strang und gegenseitig treiben sie sich und damit ihr Projekt voran. „Oft hat Katharina🙍🏽‍♀️ die Ideen, sieht, was nötig ist, wo es fehlt“, erklärt René. „Ich bin der Pragmatiker; ich setze um, — und nicht selten auch an den wichtigen Stellen durch, was wir erreichen möchten.“

Also eher die Exekutive in seiner Hand ✋🏼 ? Dies ließe sich nicht so klar sagen, meint er und betont, dass wechselseitig ↔️geschieht, was die beiden tun, wer wen antreibt und wer wann was ausführt. So war es von Anfang an, und so ist es kein Wunder, dass von der ersten Idee 💡 , dass etwas wie ein Familienzentrum 🏡👑nach Bammental kommen müsse, bis zur feierlichen Eröffnung und den ersten Café-Besuchern ☕️ 👫im Jahr 2015 nur erstaunliche 4 Jahre vergingen.

Welche Motivation steckt hinter der Idee 💡 , einem Ort ein Familienzentrum👑🏡 zu „schenken“? Für René ist das ganz klar die sich wandelnde Gesellschaft. Ob es uns passe oder nicht, so seine Erkenntnis, die Art, wie soziale Kontakte gepflegt werden, hat sich in den letzten Jahren rasant geändert. Die Pandemie wirkt dabei wie ein Vergrößerungsglas, das diesen Umstand noch deutlicher zeigt. Früher war ein Dorf von sich aus eine Gemeinschaft 👫👫👫, wo jeder jeden kannte, man sich im Ortskern von früh bis spät begegnete, man Maschinen miteinander teilte und dadurch unwillkürlich aufmerksam aufeinander war; man spürte, wenn es jemandem nicht gut 🥺 ging, wusste, wer Hilfe brauchte. Fast jeder war in einem Verein engagiert. Und das nicht nur vorübergehend. Sondern über lange Jahre hinweg. 50-jährige Vereinsmitgliedschaft ist für René etwas, das derzeit ausstirbt.

Mit unserer neuen, sehr viel individuelleren und experimentierfreudigeren Art zu leben ändern sich nun aber auch automatisch die Strukturen unserer sozialen Beziehungen.

Und das Familienzentrum 👑🏡kann dieser Entwicklung etwas entgegensetzen? René ist davon überzeugt, dass wir eine zeitgemäße Alternative für die alte Dorfgemeinschaft ist. Es gibt andere Möglichkeiten, räumt er ein, doch für ihn bedeutet Familienzentrum👑🏡 in erster Linie das Miteinander von Menschen 🧒👦🏻🧑🏽‍🦱👨🏻‍🦱👱🏼‍♀️🧑🏿‍🦰🧑🏽‍🦲zu fördern, die sich sonst in einem Ort von heute womöglich nicht mehr begegnen würden. Diese Begegnung von Menschen ist für René das A & O des Hauses🏡.
Es geht ihm darum, dass wir wieder aneinander teilnehmen. „Es ist ganz gleich, ob dieses Miteinander im Milch-Café stillen 🤱🤰 oder in der Krabbelgruppe 👶 passiert, in einer Schreibwerkstatt oder im PC-Kurs 👩‍💻 für Senioren, beim Spieleabend, am Sorgentelefon ☎️oder einfach unter den Gästen des Cafés oder bei den Eltern der KiTa, das Entscheidende ist immer das Miteinander.“ Und kaum etwas macht René glücklicher als Geschichten von Begegnungen, die unter unserem Dach geschehen sind.

Renés Herz schlägt für das 🏡 , weil er sich damit einen ♥️Herzenswunsch erfüllt. Geben ist ihm wichtiger als Nehmen. Möglichkeiten zu schaffen wichtiger als persönlicher Erfolg. Auch wenn jeder seine Päckchen zu tragen hat, fühlt René sich vom Leben reich beschenkt. Dass er dabei nicht von materiellen Dingen redet, muss man nicht betonen. Heute zählt für ihn deshalb in erster Linie dem Leben etwas zurückzugeben.

Wer ins Familienzentrum 👑🏡kommt, sieht René meist in Aktion. Durchs Haus stürmend, das Telefon 📱im Ohr. An einem der vielen Tische sitzend, mit Menschen redend.

Er leitet Veranstaltungen an, regelt in aller Eile Termine, wenn durch den vollen Kalender mal wieder etwas durchgerutscht ist, das meiste im Galopp; er begrüßt Besucher, führt treppauf, treppab Interessierte durchs Haus 🏡 , hält offizielle Reden. Viele nehmen ihn deshalb als Frontmann des Hauses 🏡 war.

Er relativiert: „Wir sind drei im Leitungsteam. Katharina 👩🏽agiert lieber im Hintergrund. Vanessa👩🏾 hält in vielerlei Hinsicht die Fäden zusammen. Da bewege ich mich automatisch eher vorne. Doch in Wahrheit können wir nicht ohneeinander.“

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