Besondere Zeiten erfordern Maßnahmen – 20. Mai 2020

KiTa-Kräfte im Extra-Einsatz

In der Physik gibt es diesen berühmten Energieerhaltungssatz, der besagt, dass sich die Gesamtenergie eines geschlossenen Systems niemals ändert. Mit einem kleinen Augenzwinkern übertragen wir dieses Gesetz derzeit auf uns. Wir lieben es, ein offenes Haus zu sein, Alt und Jung bei uns ein- und ausgehen zu sehen. Die Menschen, die zu uns kommen inspirieren uns zu immer neuen Ideen und Angeboten. Nun ist auch unser „System“ geschlossen. Doch seit Wochen versuchen wir mit Briefen und mit Malaktionen, mit Online-Angeboten über unsere Web- site und auf Facebook, sowie mit ständiger Berichterstattung, im Emailaustausch und mit einer Reihe von Hilfsaktionen mit euch in Kontakt zu bleiben. Geschlossenheit heißt sowohl in der Physik als auch im Familienzentrum nämlich nicht abgesperrt oder ausgesperrt zu sein, sondern betitelt unseren Zusammenhalt.
Besonders krass bemerken wir die veränderte Lage natürlich in unserer Kita, in der es sonst vor Kindern wimmelt, zu der die Eltern streben, wo 15 Erzieher*innen arbeiten, mittags vom Cateringservice das Essen geliefert wird — es derzeit aber sehr still geworden ist. Letzte Woche erzählten wir euch von den vier Erzieherinnen, die derzeit die Notbetreuung in der KiTa leisten. Doch auch die anderen sind da und im Einsatz.
Da der Liefer- service des Mittagessens derzeit entfällt, kochen nun unsere KiTa-Kräfte Saskia und Patrick für die Kinder. Sie müssen dazu die Küche des Familienzentrums nutzen, da die KiTa-Küche nach dem Wasserrohrbruch Anfang des Jahres noch nicht wieder ganz hergestellt ist. Kochen heißt auch Einkaufen, die Küche in Ordnung halten, servieren. Doch den beiden macht die neue Aufgabe Freude — und den Kleinen schmeckt’s. Andere KiTa- Angestellte sind im Spielzimmer des Familienzentrums zugan- ge, dem wir schon lange einen neuen Schliff geben wollten. Und noch andere sind zum Singen im Ort unterwegs! Statt mit unse- ren Kindern zu singen und zu klatschen, beglücken sie jetzt die Bewohner*innen des Anna-Scherer-Hauses und bringen ihnen, auf den gegebenen Abstand achtend, vom Hof aus ein bisschen Frohsinn. Bewohner wippen und klatschen an den Fenstern mit oder lassen sich sogar Liederbücher geben.
Vielleicht ändert sich die Gesamtenergie eines Systems wie des Familienzentrums ja eben doch, wenn es geschlossen wird. Ganz einfach dadurch, weil neue Zeiten neue Ideen wecken. Wer weiß, was wir von den neuen Ideen mit ins „alte“ Programm aufnehmen, wenn die Krise erst gemeistert ist.
Familienrallye Nicht vergessen! Derzeit läuft die Familienrallye, die sämtliche Kindertageseinrichtungen in Bammental zu- sammen ausrichten. Noch bis 24. Mai könnt ihr die beiden Strecken ablaufen, mit euren Kindern die Aufgaben lösen und ein Fundstück aus der Natur in unserem Innenhof ablegen.

Schreibwerkstatt
Wer im Schreibwerkstatts-Fernkurs schnuppern möchte, sende eine Email an mail@leseweis.de (letzte Woche haben wir das .de bei der Adresse vergessen. Sorry!)

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